Peter Paffhausen wurde 1950 im Westerwald geboren. In seiner Jugend trieb er begeistert Leichtathletik (Einhundert Meter in handgestoppten 10,5 Sekunden!), spielte mit den Lokalmatadoren der Eintracht Glas Chemie Wirges Fußball in der 1. Amateurliga und war E-Gitarrist in den Rockbands Yardleys und Beatboys. Nach dem Studium an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule in Aachen begann er seine berufliche Laufbahn in Düsseldorf, wo er von 1976-1979 Abteilungsleiter Rohrleitungsbau bei der Firma Obermann wurde. Es folgten Stationen bei der Deutschen Babcock.
Dann kam Diplomingenieur Peter Paffhausen schließlich Ende der achtziger Jahre ins damalige Westberlin und arbeitete bei der Mannesmann Seiffert GmbH als Abteilungsleiter und Prokurist.
Der Fall der Mauer schlug den „Wahl-Insulaner“ und inzwischen dreifachen Vater stark in seien Bann. Und doch suchte er den Kontakt zum Land, „wo der Osten im Westen liegt“, zunächst gar nicht mal so entschieden: Fasziniert beobachtete er in den ersten Monaten den täglichen Trabbistau auf der frisch geöffneten Glienicker Brücke – von der Wannseer Seite, seinem damaligen Wohnort, aus. Schwer beeindruckte ihn die Energie des Neuanfangs. Kurz darauf verliebte er sich regelrecht in die Stadt südwestlich von Berlin. Gern wäre er auch mit der Familie nach Babelsberg umgezogen, aber es fand sich nichts Rechtes.
Im Jahre 1997 dann vollzog Peter Paffhausen einen regelrechten Bruch. Er wechselte beruflich von Berlin nach Potsdam, von der Privatwirtschaft in ein kommunales Unternehmen. Zunächst übernahm er als technischer Geschäftsführer die damalige Energieversorgung Potsdam. Der Beginn einer Erfolgsgeschichte: unter Peter Paffhausens dynamischer Leitung wurden mehr und mehr kommunale Versorgungsaufgaben übernommen, bis er schließlich im Jahre 2000 als Vorsitzender der Geschäftsführung der frisch (wieder-)gegründeten und von ihm maßgebllich mitgeprägten Stadtwerke Potsdam wurde. Ein Dach für alles: Versorgung mit Strom, Gas, Wasser und Fernwärme, Entsorgung und Straßenreinigung, dazu der Betrieb des öffentlichen Nahverkehrs sowie der öffentlichen Potsdamer Frei- und Hallenbäder.
Was sich für den Außenstehenden als nur konsequent liest, ist das Ergebnis jahrelanger beharrlicher Bemühungen um die Integration von fünf ursprünglich selbstständigen Unternehmungen der Stadt Potsdam.
Peter Paffhausen ist sehr stolz darauf, ein Unternehmen zu leiten, dass auf der einen Seite als einer von nur wenigen Kommunalbetrieben schwarze Zahlen schreibt. Auf der anderen Seite sind die Stadtwerke ein Arbeitgeber, der eine überdurchschnittlich hohe Quote an weiblichen Managern beschäftigt, der extrem flexible Arbeitszeitmodelle etabliert hat, sodass Eltern Kinder, Haushalt und Berufstätigkeit unter einen Hut bringen können, der systematisch aus- und weiterbildet, behinderte Arbeitnehmer beschäftigt und kontinuierlich lokale Sportvereine, Kultur- und Sozialeinrichtungen unterstützt.
| Geboren | 26.01.1950 in Wirges | ||
| Ausbildung | Diplom-Ingenieur Abschluss an der RWTH Aachen |
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| 1976-1979 | Fa. Obermann, Düsseldorf Abteilungsleiter Rohrleitungsbau | ||
| 1979–1997 | Mannesmann Seiffert GmbH Berlin Prokurist, ab 1992 Geschäftsführer |
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| seit 01.01.1997 | EVP Energieversorgung Potsdam GmbH Geschäftsführer |
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| nach Fusion mit Wasserbetrieb Potsdam zur Energie und Wasser Potsdam GmbH |
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| seit 06.10.2000 | Geschäftsführer Stadtwerke Potsdam GmbH |